CertOps — Zertifikate automatisch erneuern

TLS/SSL-Zertifikate für Windows-Server automatisch erneuern, deployen und überwachen. ACME-native. Governance-gesichert. BAIT- und DORA-konform. Reseller-fähig.

Der CA/Browser-Forum-Fahrplan — Automation ist Pflicht

bis 15.03.2026
398d
DCV-Reuse 398d

Manuell noch möglich — aber aufwändig.

ab 15.03.2026
200d
DCV-Reuse 200d

Manuell grenzwertig. Automation dringend empfohlen.

ab 15.03.2027
100d
DCV-Reuse 100d

Manuell nicht mehr tragbar. Automation zwingend.

Noch Tage bis zur 100-Tage-Grenze
ab 15.03.2029
47d
DCV-Reuse nur 10d

Manuell faktisch unmöglich. Vollautomatisierung erforderlich.

So funktioniert CertOps

Vier Schritte — vollständig automatisiert, jeder mit Governance-Checkpoint.

1
🔍

Discovery

Blackbox-Exporter scannt alle konfigurierten Endpoints täglich. Cert-CMDB erfasst FQDN, SANs, Issuer, Ablaufdatum und Service-Binding automatisch.

2
🔄

Renewal (ACME)

30 Tage vor Ablauf löst der Orchestrator eine Erneuerung aus — per ACME gegen Let's Encrypt, ZeroSSL, Sectigo/DigiCert oder interne step-ca. Vollständig automatisch, ohne manuellen Eingriff.

3
🛡️

Windows-Binding (HITL-Gate)

Der PowerShell-Agent bindet das neue Zertifikat an IIS, RDS, Exchange, LDAPS etc. Für Produktiv-Systeme: Freigabe via HITL-Gate erforderlich, bevor gebunden wird.

4
📊

Monitor & Alert

Prometheus prüft nach dem Bind den neuen Ablauftermin. Gestufte Alerts bei 30/14/7/3 Tagen. Grafana-Dashboard. Automatischer Incident bei Renewal-Fehler.

Was CertOps leistet

🔍

Discovery & Inventar

Automatische TLS-Probe aller konfigurierten Endpoints. Vollständiges Cert-CMDB: FQDN, SANs, Issuer, Ablaufdatum, Service-Binding.

🔄

Automatische Erneuerung

ACME-native: Let's Encrypt/ZeroSSL für public Hosts, eigene step-ca für interne Server, Sectigo/DigiCert ACME für OV/EV. 30 Tage vor Ablauf.

⚙️

Windows-Deployment

PowerShell-Agent bindet neues Cert automatisch an IIS, RDS/RD-Gateway, Exchange, LDAPS, WinRM, SQL Server, NPS.

🛡️

Governance & Audit-Trail

Jede Ausstellung und jeder Bind erzeugt einen maschinenlesbaren Evidence-Record. Produktiv-Rebind nur nach expliziter Freigabe (HITL-Gate).

📊

Monitoring & Alerts

Blackbox-Exporter + Prometheus: gestufte Alerts bei 30/14/7/3 Tagen vor Ablauf. Grafana-Dashboard. Automatischer Incident bei Renewal-Fehler.

📋

Compliance-Reports

Quarterly Compliance-Reports für BAIT, DORA, BSI IT-Grundschutz und ISO 27001 — automatisch aus vorhandenen Daten generiert.

Regulatorische Anforderungen — automatisch erfüllt

CertOps liefert den Audit-Trail automatisch mit. Jede Ausstellung, jeder Rebind — maschinenlesbar, nachweisbar, berichtsfähig.

AT 4.3 · KRITIS-Verfügbarkeit

Cert-Lifecycle-Dokumentation + automatisierte Erneuerung als Kontrolle gegen Cert-Outage. Abgelaufenes Zertifikat = Verfügbarkeits-Incident.

Art. 9 + Art. 10

ICT Security (Art. 9): Key- und Certificate-Management als Pflicht. Business Continuity (Art. 10): Cert-Outage im BCP-Scope.

OPS.1.1.7 · APP.3.2

Patch- und Änderungsmanagement: Certs als kryptographische Patches. Webserver-Sicherheit: TLS-Aktualität als Grundschutzkontrolle.

A.8.24

Use of Cryptography: automatisierter Key- und Certificate-Lifecycle als Anforderung der ISO/IEC 27001:2022.

Unterstützte Windows-Dienste

DienstBindungs-MethodeNeustart
IIS (Web, OWA, SharePoint)WebAdministration PowerShellOptional / IISReset
RDS / RD-GatewayWMI TermServices + netshTermService Restart
LDAPS (Domain Controller)NTDS\Personal StoreNTDS-Dienst Restart (~10s)
Exchange (IIS+SMTP+IMAP+POP)Enable-ExchangeCertificate (EMS)IISReset
WinRM HTTPSWSMan-Listener + netshWinRM Restart
SQL ServerWMI / RegistrySQL-Dienst Restart
NPSnetsh npsKein Restart

Reseller- & MSP-Modell

IT-Systemhäuser und MSP setzen CertOps ein und resellen es white-label an ihre Kunden — Sparkassen, Kommunen, KMUs. Der Controller läuft on-premise beim Reseller (volle Datensouveränität). Intelego liefert Software, Updates und Governance.

🏢

On-Prem White-Label

Controller in Reseller-Infrastruktur. Daten verlassen das Haus nicht. Ideal für BAIT- und Sparkassen-Anforderungen.

🔑

Bis 200 Endkunden

Sub-Scopes je Endkunde. Isolierte Inventar-DBs, isolierte Cert-Stores. Reseller rechnet selbst mit Endkunden ab.

Preise

PoC
€0 / 30 Tage
Loop beweisen vor Entscheidung
  • Bis 10 Endpoints
  • Vollständiger Controller-Stack
  • Windows-Agent + 1 Service-Hook
  • Intelego begleitet Setup
Per-Endpoint
€9 / Endpoint / Mo
Für Direktkunden ohne eigenen Betrieb — + €990 Setup
  • Bis 25 Endpoints (S-Tier)
  • Intelego-Managed
  • Monitoring-Dashboard
  • Compliance-Report inklusive

Alle Preise netto zzgl. MwSt.

Häufige Fragen

Funktioniert CertOps mit unserem bestehenden ADCS?

Ja. CertOps unterstützt zwei CA-Pfade: Wenn ein Microsoft Active Directory Certificate Services bereits vorhanden ist, verwendet CertOps den ADCS-Adapter (NDES/SCEP via certreq). Ist kein ADCS vorhanden, übernimmt die mitgelieferte step-ca als private ACME-CA. Beide Pfade können parallel laufen — ADCS für AD-joined Hosts, step-ca für externe oder nicht-Domain-Hosts.

Was passiert, wenn eine Erneuerung fehlschlägt?

CertOps versendet gestufte Alerts bei 30 / 14 / 7 / 3 Tagen vor Ablauf — unabhängig davon, ob eine Erneuerung ausgelöst wurde. Ein Renewal-Fehler erzeugt automatisch einen Incident im Service-Desk. Das Zertifikat läuft nie still ab: Entweder die Erneuerung gelingt, oder ein Alarm eskaliert rechtzeitig an den zuständigen Operator.

Wo liegen unsere Zertifikatsdaten — verlassen sie unser Haus?

Im Standard-Modell (On-Prem White-Label) läuft der gesamte Controller-Stack — Orchestrator, Cert-Inventar-DB, step-ca, Prometheus/Grafana — auf einem eigenen Linux-Server in der Reseller-Infrastruktur. Private Keys, FQDN-Inventar und Compliance-Reports verlassen das Haus nicht. Intelego liefert Software und Updates, hat aber keinen Zugriff auf die laufende Instanz.

Müssen wir Let's Encrypt oder eine öffentliche CA verwenden?

Nein. Für interne Windows-Server (nicht öffentlich erreichbar) verwendet CertOps die mitgelieferte step-ca als private ACME-CA — vollständig on-premise, ohne externe CA-Abhängigkeit. Let's Encrypt und ZeroSSL sind optional für öffentlich erreichbare Hosts. OV/EV-Zertifikate (z.B. für Sparkassen-Branding) werden via Sectigo oder DigiCert ACME unterstützt.

Wie wird ein produktiver Cert-Rebind abgesichert?

Jeder Produktiv-Rebind durchläuft ein HITL-Gate (Human-in-the-Loop). Der Windows-Agent prüft vor dem Bind ob das Gate freigegeben ist — ist es nicht, wird nicht gebunden. Die Freigabe erfolgt durch einen autorisierten Operator (Cockpit oder Matrix-Chat). Jede Freigabe und jeder Bind erzeugt einen maschinenlesbaren Evidence-Record für den Audit-Trail.

Welche Windows-Dienste werden für automatisches Binding unterstützt?

CertOps unterstützt alle gängigen Windows-Dienste mit zertifikatsabhängiger Konfiguration: IIS (inkl. OWA, SharePoint), RDS / RD-Gateway, LDAPS (Domain Controller), Exchange (IIS + SMTP + IMAP + POP), WinRM HTTPS, SQL Server und NPS. Jeder Dienst hat einen eigenen PowerShell-Hook der die dienstspezifische Bindungs-API verwendet.

Jetzt kostenfreien PoC anfragen

Wir beweisen den Loop Discovery → Erneuerung → Binding → Monitoring
an Ihren Windows-Servern — in 30 Tagen, ohne Risiko.